Indikationen

Welche Tumoren können bei BerlinProtonen an der Charité mit Protonen behandelt werden?

BerlinProtonen steht am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) ein Protonenstrahl mit einer Energie von 68 MeV zur Verfügung, dies entspricht am Behandlungsplatz einer Eindringtiefe von ca. 30 mm in den Körper. Diese Energie ist ideal für die Behandlung von Tumoren im Inneren des Auges (intraokularen Tumore):

Primär werden maligne Melanome der Uvea bestrahlt. Diese gliedern sich in Aderhaut-,  Ziliarkörper- und Irismelanome bzw. in deren Mischformen wie Aderhautziliarkörpermelanome.  Die Protonentherapie eines Uveamelanoms, das nicht mittels Brachytherapie behandelt werden kann, ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (Öffnet externen Link im aktuellen Fenstersiehe Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses der Krankenkassen vom 16.12.2003).

Unter bestimmten Voraussetzungen können auch andere Indikationen im bzw. am Auge mit Protonen von BerlinProtonen behandelt werden. Dies hängt sehr stark vom individuellen Fall ab.

Durch die Konstruktion des Protonenbeschleunigers am HZB ist BerlinProtonen auf die Behandlung von Augentumoren begrenzt. Andere Tumore wie Hirn- und Schädelbasistumore, Kopf-Hals-Tumore, Lungen- und Lebertumore, Mamma- und Prostatakarzinom etc. können leider NICHT behandelt werden.

Tumorsprechstunde

Di.: 8:00 bis 16:00 Uhr

Charité - Augenklinik

CBF: Campus Benjamin Franklin

Postadresse:

Hindenburgdamm 30

12203 Berlin

t: +49 30 8445 2369

f: +49 30 8445 4450

Downloads: