Leistungen

Krebs kann auch am und im Auge auftreten. Ein Tumor am Auge ist selten und bedarf deshalb einer besonderen Behandlung an einem spezialisierten Zentrum. BerlinProtonen bietet die Therapie folgender Augentumore an:

  • Aderhautmelanom
  • Ziliarkörpermelanom
  • Irismelanom
  • andere, gutartige Tumore im Auge

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Augenkrebs gezielt mit Protonen bestrahlen

BerlinProtonen ist weltweit eines der führenden Zentren auf dem Gebiet der Protonentherapie von Tumoren im Inneren des Auges (intraokulare Tumore). Dies zeichnet sich durch eine langjährige Erfahrung aus. Es gelingt in über 95 % der Fälle, den Tumor erfolgreich zu behandeln und ein funktionierendes Auge zu erhalten.  

Im Rahmen des Projektes BerlinProtonen nutz die Charité am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) einen Protonenstrahl mit einer Energie von 68 MeV zur Bestrahlung der Augentumore. Der Behandlungsplatz ist speziell auf die Bedürfnisse der Augenbestrahlung optimiert. Diese besondere Form der Protonentherapie gibt es weltweit nur an wenigen Zentren.

Primär werden maligne Melanome der Uvea, eine Form des Augenkrebs, bestrahlt. Diese gliedern sich in Aderhaut-,  Ziliarkörper- und Irismelanome bzw. in deren Mischformen wie Aderhautziliarkörpermelanome. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch andere Indikationen im bzw. am Auge mit Protonen von BerlinProtonen behandelt werden. Dies hängt sehr stark vom individuellen Fall ab.

Die Indikationsstellung sowie die Therapieentscheidung und -vorbereitung erfolgt in der Klinik für Augenheilkunde der Charité am Campus Benjamin Franklin. Die Protonenbestrahlung wird von Ärzten und Ärztinnen der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie des Campus Benjamin Franklin am HZB durchgeführt.

Wird die Protonentherapie von der Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt?

Die Protonentherapie eines Uveamelanoms, das nicht mittels Brachytherapie behandelt werden kann, ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
(Siehe Abschlussbericht des Gemeinsamen Bundesausschusses der Krankenkassen vom 23.12.2003).

Nicht behandelt werden:

  • Tumore bei Kindern, außer im Auge
  • Hirn- und Schädelbasistumore, Kopf-Hals-Tumore
  • Lungen-, Leber- und Prostatatumore
  • Brustkrebs

Dies ist leider aus technischen Gründen nicht möglich.