Willkommen im Kompetenzzentrum für Augentumore der Charité

Jährlich erkranken im europäischen Raum sieben Menschen pro einer Million Einwohner an einem malignen Melanom im Auge. Die Therapieformen bei Augentumoren entwickelten sich von der Entfernung des betroffenen Auges über Röntgenstrahlung, radioaktiven Radon Körnern, Kobaltapplikatoren zu den heute gebräuchlichen Ruthenium- und Jodapplikatoren. Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahrzehnten weitere Verfahren„ wie die Protonentherapie entwickelt.


Welche Therapieformen bietet BerlinProtonen an der Charité?

Durch unsere langjährige Erfahrung als Kompetenzzentrum für Augentumore ist es uns möglich, aus der Vielzahl der oben aufgeführten Therapieverfahren Ihnen das für Sie optimale Verfahren anzubieten. Die Therapieform richtet sich nach der Größe des Tumors und seiner Lage im Auge. Primäres Behandlungsziel ist die Beseitigung des Tumors, ohne dabei die Funktionalität des betroffenen Auges zu zerstören. Für jeden zweiten bis dritten Patienten ist die Protonentherapie das Mittel der Wahl. Die Protonentherapie wird von der Charité seit 1998 in Kooperation mit dem Helmholtz- Zentrum Berlin (HZB – ehemals Hahn-Meitner-Institut) durchgeführt. Bis heute wurden mehr als 1200 Patienten aus ganz Deutschland und den Nachbarländern behandelt. In mehr als 95% der Fälle lässt sich der Tumor vollkommen zerstören. Zumeist wird damit nicht nur das Auge, sondern auch die Sehkraft erhalten. Um dies auch bei großen Tumoren zu erreichen, wird nach erfolgter Bestrahlung das restliche Tumorgewebe in einer Operation entfernt. Dieses Verfahren wurde von uns entwickelt und seit dem Jahr 2000 erfolgreich durchgeführt. Seit längerer Zeit wird die Protonentherapie an verschiedenen Zentren weltweit praktiziert. In Deutschland ist BerlinProtonen mit der Anlage am HZB aufgrund der hohen Präzision und über zehnjährigen Erfahrung einmalig.

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letzte Änderung: 03.05.2012